Piazzolla – auch 25 Jahre nach seinem Tod mitreißend!

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08.10.2017, Petruskirche Obertürkheim
letztes Spazierweg-Konzert in 2017!

Publikumsreaktionen:

Ich bin seit 40 Jahren mit einem Argentinier verheiratet – aber das ist das erste Mal, dass mir ein Tangokonzert gefallen hat!“

„So, wie gestern Abend der Beifall am Ende des Konzerts war und wie es mir auch anschließend viele Zuhörer vermittelt haben, ist Ihr Konzert hier in der Petruskirche auf große Begeisterung gestoßen. Die dargebotene Musik war sehr abwechslungsreich mit vielen Schattierungen in allen Richtungen, teilweise dramatisch, dann wieder ruhig und intim. Selbst noch in der Nacht schwirrte die Musik in meinem Kopf herum.
Nochmals vielen Dank für dieses eindrucksvolle und berührende Konzert von Ihnen Beiden.“

Solitude Soirée: Begeisterung bei vollem Haus! – Und etwas Neues auf YouTube…

Hörprobe Solitude

Photos by Christoph Marquardt and Frank Bürger

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Bei schönem Wetter und angenehm sommerlichen Temperaturen strömten die Konzertbesucher am Sonntagnachmittag zuhauf in die wunderschöne, weiße Schlosskapelle des Stuttgarter Schloss Solitude.
Was war da los?
„Más Que Dos“, zu deutsch „mehr als Zwei“, luden am 16.07.2017 zur SOLITUDE SOIRÉE, die von April bis Oktober wöchentlich dort stattfindet. Es kamen Gäste aus nah und fern, spontane Besucher des Schlosses ebenso wie treues Stammpublikum der SOLITUDE SOIRÉE und Fans des Trios.

Dies sind Anna Escala (Sopran), Elke Bürger (Klarinette) und Janina Rüger (Akkordeon). Seit zwei Jahren arbeitet das Stuttgarter Ensemble zusammen und präsentierte nun „Danzas cantadas“, gesungene Tänze.
Das Publikum durfte sitzenbleiben und katalanischen und südamerikanischen Werken lauschen, die teils anspruchsvolle Konzertliteratur darstellten (wie die Bachianas Brasileiras No.5 von Heitor Villa-Lobos), aber auch bekannte Melodien (wie die Habanera aus „Carmen“) und Sardana, Vals und Martelo.
In verschiedenen Besetzungen wurde musiziert, und da sich das Trio aus dem langjährigen „Duo Áne“ und Sopran gebildet hat (daher der Ensemblename), gab es auch Tangos von Ástor Piazzolla aus dem aktuellen Programm von D´Ané zu hören.
Ebenfalls interessant zu hören – und zu sehen – waren Mundharmonika (Anna Escala) sowie erstmals Bassklarinette (Elke Bürger).

Das Trio „Mas Que Dos“ reizte den Saal dynamisch in seiner vollen Bandbreite aus, schlug das Publikum für eine Stunde mit romantischen Melodien in seinen Bann und mischte es mit feurigen Rhythmen auf.
Die Zugabe war ein schneller Zapateado und wieder überraschend, denn in „La Tarantula“ griff Anna Escala zu Kastagnetten und heizte die Stimmung ein letztes Mal an.

 

Publikumsreaktionen:
„Danke für das wunderschöne Konzert heute Abend, welches wir sehr genossen haben. Ihr seid ein prima Team und habt sehr inspirierend musiziert. Schön, wie ihr die dynamischen Bandbreiten voll auslotet und euer Publikum in dem Bann zieht. Weiter so!“

„Euer Konzert war super schön heute, die Mischung hat für mich perfekt gepasst: leichtere, aber auch ein wenig schwerere Kost sind mit dabei gewesen. Und deine Worte (Janina), die die Stücke eingeleitet haben, waren so schön klar und mit authentischer Leidenschaft erklärt – konnte damit die Stücke danach noch besser greifen.“

Benefizkonzert in der Leonhardskirche: 16.7.2016, um 19 Uhr

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30 Jahre AK Asyl Stuttgart

16. Juli 2016, 19 Uhr in der Stuttgarter Leonhardskirche: Von Klassik bis Jazz wird alles dabei sein, sogar eine Kunstausstellung in der Pause wird es geben. Denn viele Stuttgarter Künstler möchten auf diese Weise die großartige Arbeit des AK Asyl Stuttgart unterstützen.

Das Musikensemble D` Ané (Elke Bürger/Klarinette und Janina Rüger/Konzertakkordeon) wird dabei musikalisch unterstützt von den Jazzern Frank Kroll & Patrick Bebelaar (Saxophon & Piano). Der unter anderem aus dem Renitenztheater bekannte Conférencier Peter Gorges führt durch einen mit Sicherheit unterhaltsamen und kurzweiligen Abend und sogar der Kabarettist Sebastian Pufpaff (regelmäßige Sendungen in 3 SAT) unterstützt das Benefizkonzert mit einer Grußbotschaft.

Vom 5. bis 17. Juli findet zudem in der Leonhardskirche eine Kunstausstellung statt mit Werken, die Künstlerinnen und Künstler sowie weiteren Kunstschaffende für den Verkauf zugunsten von Flüchtlingen gespendet haben.

Im Jahr 1986 schlossen sich in Stuttgart engagierte Männer und Frauen als AK Asyl Stuttgart zusammen, um ausländischen Flüchtlingen beizustehen. Mittlerweile genießt der AK Asyl große öffentliche Akzeptanz und erhielt 2010 den Stuttgarter Friedenspreis. 30 Jahre nach der Gründung und der Flüchtlingswelle im letzten Jahr ist die Arbeit des Arbeitskreises wichtiger denn je. Menschliche Zuwendung und Hilfe ist ein Wert an sich, aber ohne finanzielle Mittel kann Hilfe nicht geleistet werden. Der AK Asyl ist deshalb auf Spenden angewiesen, um für Flüchtlingsschicksale menschlich tragfähige Lösungen zu finden.

Der Eintritt zum Benefizkonzert ist frei, um Spenden (bar oder per Überweisung) wird gebeten. Der Erlös kommt zu 100 % dem AK Asyl Stuttgart zugute.