Am Freitag, 10. Juli 2026, werde ich den Gottesdienst „Auf Gott hoffen“ in der Marienkirche Reutlingen musikalisch mitgestalten.
Das Thema dieses Abends berührt mich sehr. Es geht um Gewalterfahrungen, um Vertrauen, um Glauben, um Geborgenheit in Gott – und um einen Raum, in dem Menschen mit dem da sein dürfen, was sie erlebt haben und was sie suchen.
Als Musikerin setze ich mich jeden Tag damit auseinander, was Musik vermittelt, was sie mit uns macht und wie sie wirkt. Musik kann sammeln. Sie kann halten. Sie kann einen Gedanken vertiefen, Stille tragen, vorsichtig öffnen.
Gerade deshalb bin ich dankbar, diesen Raum mit schaffen zu dürfen.
Mein Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren und der Arbeitsgruppe „Gottesdienst und sexualisierte Gewalt“ der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Sie geben einem schweren und wichtigen Thema einen würdigen Ort – für betroffene, solidarische und interessierte Menschen.
Musik trägt immer eine Botschaft. Für mich gehört dazu Verantwortung: aufmerksam zu sein, behutsam zu gestalten und mit der Musik dort präsent zu werden, wo Menschen Halt, Resonanz und Würde brauchen.
„Auf Gott hoffen“
Ein Gottesdienst nach Gewalterfahrungen
Freitag, 10. Juli 2026
19.00–20.15 Uhr
Marienkirche Reutlingen