Neues Projekt!!!

Ein neues Projekt beginnt. Aufregend, neue Ideen zu sammeln. Besetzung: Klarinette und Akkordeon; Klarinette, Akkordeon und Stimme. Was tut man mit so vielen Möglichkeiten? Zunächst mal Fotos, noch vor der Musik. Das hat sich so ergeben, und es war spannend. Zuerst die Charaktere sehen, die Persönlichkeiten spüren, die Spannungen, die Eigenheiten. Alles ist nur ein erster Eindruck, aber der ist stark. Drei Frauen, die sehr unterschiedlich sind.

Wir beginnen mit der Commedia dell’arte. Mit Figuren, die vor fünfhundert Jahren schon so wahr waren, wie heute. ‚Maschere‘, die Masken, stilisiert, übertrieben und … wahr. Il capitano marschiert ein: erhaben ist er, großspurig und unglaublich grotesk in seiner überspielten Ängstlichkeit. Dann Pantalone, der reiche Kaufmann, in einer Sarabande umgesetzt, schreitend, fast glaubt man ihn mit seinem Wohlstandsbauch vor sich her stolzieren zu sehen. Nun folgt Colombina, das Täubchen, Inbegriff der Unschuld, zart und tänzelnd. Doch der arme Pulcinella will so gar nicht zum schadenfrohen Bauern werden. Er wird klagend, jammernd und tottraurig. Niemand hört seine Durchtriebenheit, die Verschlagenheit, die man ihm nachsagt.  Schlussendlich Arlecchino: Frech und ein Teufelchen im Nacken, doch er wird bei uns nie zu böse, auch wenn man seine Heiterkeit eine gewisse Schwere nicht verbergen kann.

Die musikalische Arbeit mit den ‚Masken‘ sucht nach dem maskenhaften und plakativen dieser Figuren… sie wandeln sich in jeder Probe ein Stück,  so als würden die Masken aus Holz jedes Mal ein bißchen weitergeschnitzt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s