„Auf Gott hoffen“ – Musik für einen Raum der Heilung

GD nach Gewalterfahrung. Save the Date
Ich darf diesen besonderen Gottesdienst musikalisch umrahmen – und bin dankbar, mit meiner Musik Teil eines so sensiblen und wichtigen Moments zu sein.
Es ist der zweite Gottesdienst dieser Art, gestaltet für Menschen nach Gewalterfahrungen, für Solidarische und Interessierte.

Was mich tief berührt:
Hier bekommen Menschen Raum – um gesehen zu werden, um auszusprechen, was oft unaussprechlich bleibt.
Um (an)zuklagen, zu teilen, sich zu zeigen, Mut zu geben und Mut zu finden.
Musik kann in solchen Momenten etwas tragen, wo Worte schwer fallen.

Dieser Gottesdienst öffnet einen geschützten Raum für die Suche nach Vertrauen, Glauben und Geborgenheit in Gott– auch dort, wo das Vertrauen erschüttert wurde.

🕊️ „Auf Gott hoffen“
📅 Freitag, 10. Juli 2026 | 19.00–20.15 Uhr
📍 Marienkirche Reutlingen

Ein Angebot der Arbeitsgruppe „Gottesdienst und sexualisierte Gewalt“
der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Wo Musik auf Wirtschaft trifft: Räume schaffen für neue Perspektiven

Philharmonie Reutlingen in der Probe
Ariane Matiakh

Gemeinsam mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter der Leitung von Ariane Matiakh durfte ich ein ganz besonderes Event gestalten, bei dem genau diese Verbindung spürbar wurde:

Dirigieren heißt führen. Aber es heißt auch zuhören. Reagieren. Und Raum geben. – In der Musik wie auch in der Wirtschaft!

Musik und Wirtschaft sind auf den ersten Blick zwei verschiedene Welten – doch in Wahrheit gehören sie eng zusammen. Kultur schafft Räume für Reflexion, verbindet Menschen über Hierarchien hinweg und eröffnet neue Sichtweisen. Gerade Musik lehrt uns, aufmerksam zuzuhören, sich aufeinander einzustellen und gemeinsam etwas entstehen zu lassen, das mehr ist als die Summe der Einzelnen. Umgekehrt braucht auch die Kultur wirtschaftliche Strukturen, Organisation, nachhaltige Finanzierung. Wenn beide Seiten zusammenkommen, profitieren nicht nur Unternehmen oder Orchester, sondern die Gesellschaft insgesamt: durch Innovation, Zusammenhalt und eine lebendige Kultur des Miteinanders.
👉 Besonders dankbar bin ich auch für die Diskussion auf dem Podium mit Ariane Matiakh, Cornelius Grube, Tülây Schmid und Musiker:innen des Orchesters.

Es ist eine Kunst, aus starken Persönlichkeiten ein harmonisches Ganzes zu formen. Und es ist genau das, was gute Führung ausmacht.

Danke an alle, die dieses Event möglich gemacht haben.