Musikalische Momente mit D’Ané

🎶 Pure Emotion und Energie in unserer Probe! 🎶

Elke Bürger, Janina Rüger-Aamot, D'Ané

Unsere Proben für D’Ané sind für mich schon immer mehr als nur Musik – sie sind eine gemeinsame Reise voller Leidenschaft, Freude und kreativer Intensität. Der Violentango von Piazzolla ist einfach echt extrem: Aggressivität trifft auf tiefe Emotionen, und die Energie dieses Stücks reißt uns jedes Mal aufs Neue mit. Elkes Improvisation bringt dabei etwas völlig Unerwartetes – da vergess ich selbst schon mal weiterzuspielen, weil ich einfach fasziniert zuhöre – , und es ist ein Erlebnis, diese kraftvollen Momente zusammen zu erschaffen. 🔥🎻

D’Ané mit Violentango auf YouTube

Doch nicht nur Piazzolla fasziniert uns – auch Vivaldi spielt eine große Rolle! Seine Stücke, eigentlich nie für Akkordeon und Klarinette gedacht, entfalten auf unseren Instrumenten eine überraschend intensive Wirkung. Die Barockklänge übertragen sich wunderbar und bringen eine ganz neue Facette in unser Repertoire. Die Abwechslung zwischen Vivaldis Harmonie und Piazzollas Leidenschaft macht unsere Proben unglaublich spannend.

Jede Probe ist für uns eine besondere Zeit – und wir können es kaum erwarten, diese Energie bald auf die Bühne zu bringen. 🌟🎶 Seid gespannt – die Weihnachtszeit wirft ihre Schatten voraus!

➡️ Mehr über uns: duonane.com
#DAné #Violentango #Vivaldi #Musikliebe #Konzertfreude

Bin ich jemals fertig mit Üben? Wann kann ich es endlich?

Janina Rüger-Aamot

Hast Du Dir jemals diese Fragen gestellt:

Wenn ich stundenlang am Instrument sitze, jede Note, jede Phrase immer wieder durchgehe, und selbst nach all den Jahren noch an Details feile – könnte sich schon der Gedanke einstellen: „Bin ich jemals fertig mit Üben?“ Wann kommt der Punkt, an dem man sagen kann: „Jetzt kann ich es“? Diese Fragen sind nicht nur für mich als Profi relevant, sondern auch für alle, die Musik als Hobby oder Leidenschaft betreiben.

Der Mythos des „Fertig-Seins“

Musik ist eine Kunstform, die ständig wächst und sich verändert. Selbst die größten Meisterwerke, die Jahrhunderte überdauert haben, bleiben lebendig und lassen sich immer wieder neu interpretieren. Und genau das macht den Reiz aus – es gibt in der Musik kein „fertig“. Jedes Stück, jede Technik, jede Stilrichtung ist wie eine unendliche Landschaft, die wir zwar bereisen, aber nie ganz erobern können.

Für mich als Profi bedeutet das, dass jedes Konzert, jede Aufnahme und jede Probe eine Möglichkeit ist, etwas Neues zu entdecken. Auch wenn ich ein Stück schon unzählige Male gespielt habe, finde ich immer wieder Details, die ich verbessern oder anders interpretieren kann. Die Kunst liegt darin, die Reise zu genießen, anstatt das Ziel anzustreben. Das ist einer der großen Unterschiede zwischen Musik und vielen anderen Bereichen des Lebens – das Streben nach Perfektion ist unendlich und nie abgeschlossen.

Wann ist es „gut genug“?

Das Gefühl, ein Stück zu beherrschen, ist dabei ein entscheidender Meilenstein, der mir als Musikerin hilft, ein Werk ausdrucksstark und sicher vorzutragen. „Gut genug“ ist nicht das Gleiche wie „perfekt“ – es ist der Punkt, an dem ich mich mit dem Stück so vertraut fühle, dass ich frei musizieren kann, ohne über jede Note nachzudenken. An diesem Punkt kann ich loslassen und meine Persönlichkeit durch das Werk hindurchscheinen lassen.

Auch für Amateure und Musikliebhaber gilt das. Es geht nicht darum, ob jede Note exakt getroffen wird, sondern darum, ob die Musik fließt und die Emotion spürbar ist. Dieser Moment, wenn man sich beim Spielen oder Singen „gut genug“ fühlt, ist ein kleines, persönliches Ziel. Der Weg dahin ist für Profis und Laien ähnlich: Geduld, Leidenschaft und die Freude am Entdecken neuer Nuancen.

Profis und Liebhaber: Geteilte Parallelen im Prozess

Als Musikerin kann ich sagen, dass Profis und Liebhaber oft viel mehr gemeinsam haben, als man denkt. Beide investieren Zeit und Herzblut, um sich in einem Werk oder einer Technik zu vertiefen. Ein Amateur übt vielleicht weniger Stunden, aber die Hingabe, das Ausprobieren und das Suchen nach Ausdruck ist dasselbe. Egal, ob man für ein Konzert im Opernhaus oder für die Familie spielt – das Bedürfnis, die Musik auszudrücken und zu verbessern, verbindet uns.

Beide Gruppen kennen auch das Gefühl, an einem bestimmten Punkt anzukommen und zu merken: „Jetzt habe ich einen Durchbruch.“ Oder auch die Frustration, wenn etwas nicht so gelingt, wie man es möchte. Die Freude, nach Wochen oder Monaten endlich eine schwierige Passage zu meistern, ist etwas, das jeder Musiker – Profi oder Liebhaber – nachvollziehen kann.

Der ständige Wandel und das Loslassen

Musik entwickelt sich, und genauso entwickelt sich auch unser Können und unser Verständnis. Ein Stück, das ich vor fünf Jahren gespielt habe, klingt heute anders. Ich selbst habe mich verändert, und die Musik spiegelt das wider. Das Wissen, dass alles im Fluss ist, macht das Üben zu einer ständigen Reise – nicht zu einer Aufgabe, die irgendwann beendet ist.

Ich denke, die große Kunst ist es, das Loslassen zu lernen. Nicht das Ziel, „fertig“ zu sein, sollte im Vordergrund stehen, sondern die Freude am Musizieren und das Vertrauen, dass jedes Üben, jedes Spielen uns ein kleines bisschen weiterbringt. Fertig wird man nie – und das ist vielleicht das Schönste daran.

Gedanken zur Umrahmung einer Veranstaltung

Janina Rüger-Aamot, Akkordeon

Als Musikerin, die den Auftrag erhält, eine Veranstaltung musikalisch zu umrahmen, mache ich mir viele Gedanken, bevor es losgeht. Denn neben der Musik geht es um die perfekte Begleitung der Stimmung und der Botschaft der Veranstaltung.

1. Die Stimmung der Veranstaltung

Jede Veranstaltung hat ihre ganz eigene Atmosphäre: Ist es eine feierliche Gala, eine lockere Firmenfeier oder vielleicht ein emotionales Jubiläum? Mein Ziel ist es, mit meiner Musik die richtige Balance zwischen Präsenz und Zurückhaltung zu finden – also genau den Ton zu treffen, der den Moment stärkt, ohne ihn zu dominieren. Ich überlege, ob ich die Stimmung sanft unterstützen oder eher kleine Akzente setzen sollte. Dabei ist die Frage wichtig: Wie viel „Hintergrund“ und wie viel „Vordergrund“ ist gewünscht?

2. Die Zielgruppe und Ansprache

Neben der allgemeinen Stimmung ist es wichtig, die Zielgruppe der Veranstaltung zu verstehen. Bei einem Publikum, das oft mit klassischer Musik in Berührung kommt, kann ich tiefer in das Repertoire eintauchen, während ich bei einem gemischten Publikum vielleicht modernere oder bekanntere Stücke auswähle. Außerdem denke ich darüber nach, ob die Musik als „Gesprächspartner“ wirken soll, oder eher im Raum eine subtilere Wirkung entfalten darf.

3. Die Ziele des Veranstalters

Jede Veranstaltung verfolgt ein Ziel – sei es das Feiern von Erfolgen, das Netzwerken oder das gemeinsame Innehalten und Erinnern. Mein Anliegen ist es, meine Musik so auszuwählen, dass sie den Zielen des Veranstalters entspricht und deren Anliegen unterstützt. Beispielsweise wähle ich für eine Firmenfeier mit Networking-Charakter eine eher ruhige, entspannte Auswahl, während bei einem Jubiläum oder einer Preisverleihung auch feierliche Stücke den Wert des Moments betonen.

4. Flexibilität und Kommunikation

Der Austausch mit dem Veranstalter ist essenziell, um sicherzustellen, dass ich mit meiner Musik den Nerv der Veranstaltung treffe. Hier frage ich nach bestimmten Wünschen oder No-Gos, ob es Momente gibt, in denen die Musik eine besondere Rolle spielen soll oder ob es Übergänge gibt, die fließend gestaltet werden müssen. Eine gute Absprache erlaubt mir, flexibel auf spontane Veränderungen zu reagieren – etwa, wenn eine Rede kürzer oder länger dauert und die Musik plötzlich improvisiert werden muss.

Fazit

Jeder Auftritt bei einer Veranstaltung ist einzigartig und verlangt Feingefühl für Details. Oft bin ich bei für meine Auftraggeber sehr wichtigen Momenten dabei. Die richtige Musik verleiht einer Veranstaltung Tiefe und Emotionen und unterstützt die Atmosphäre und die Ziele, die die Veranstalter erreichen möchten. Mit diesem Wissen und einer sorgfältigen Vorbereitung wird die Musik zur perfekten Begleiterin eines gelungenen Events.

Meine Liebe zur Kammermusik – persönliche Gedanken einer Akkordeonistin

Als Musikerin habe ich im Laufe meiner musikalischen Reise nicht nur an der Verfeinerung meiner Technik gearbeitet, sondern auch meine kreativen Prozesse entwickelt, besonders im Kontext von Kammermusik und Konzertlesungen. Diese Form des Musizierens ist für mich nicht nur eine Möglichkeit, mit anderen Musikern zu interagieren, sondern auch eine Raum, um meine eigene künstlerische Stimme zu finden und weiterzuentwickeln.

D‘Ané (Elke Bürger & Janina Rüger-Aamot)

Dialog, Zwiegespräch, Austausch

Kammermusik ist für mich der Inbegriff von kreativem Austausch. Anders als in einem großen Orchester ist die Kammermusik ein intimer Dialog zwischen den Musikern. Hier arbeiten wir als Gleichgestellte zusammen, um einen gemeinsamen musikalischen Ausdruck zu schaffen. Die Vielfalt der Instrumente und Stile, die in einem Kammermusikensemble zusammenkommen, erfordert von jedem Musiker ein hohes Maß an Kreativität, Flexibilität und Empathie.

In diesen kleinen Gruppen ist es unerlässlich, die Perspektiven der anderen Musiker zu hören und zu verstehen. Oft entstehen die besten musikalischen Ideen aus diesem Zusammenspiel: Wenn ich mit einer Klarinettistin oder einer Violinistin spiele, muss ich meine eigene Interpretation hinterfragen und offen für neue Ansätze sein. Diese kreativen Impulse führen oft zu spannenden neuen Arrangements und Interpretationen von Stücken, die wir gemeinsam erarbeiten.

Konzertlesung – zwei Sprachen, eine Geschichte

Konzertlesungen bieten eine besondere Gelegenheit, kreative Ausdrucksformen in einem anderen Licht zu sehen. Sie verbinden Musik mit Literatur und schaffen ein einzigartiges Erlebnis für das Publikum. Dabei kommentiert und untermalt die Musik nicht nur. Nein, sie erzählt selbst.

Nimmt die Musik aber innerhalb des Programms die Rolle der Begleiterin ein, besteht die Herausforderung darin, sie so zu gestalten, dass sie die Erzählung ergänzt, ohne sie zu überlagern. Es ist eine spannende Herausforderung, die es mir ermöglicht, meine künstlerische Vision zu erweitern und neue Wege zu finden, um Emotionen durch Musik auszudrücken.

Kreativität in der Probenarbeit

Die Probenarbeit ist DER Bereich, in dem Kreativität blüht. Gemeinsam an einem Stück zu arbeiten, erfordert ein hohes Maß an Kommunikation und Vertrauen. Wir müssen bereit sein, Ideen auszutauschen, Feedback zu geben und neue Ansätze auszuprobieren. Manchmal entstehen die besten Lösungen aus einem spielerischen Experimentieren mit dem Stück, sei es durch das Variieren des Tempos, das Anpassen der Dynamik oder das Erkunden neuer klanglicher Möglichkeiten. Diese kreative Atmosphäre fördert nicht nur die musikalische Entwicklung, sondern stärkt auch die zwischenmenschlichen Beziehungen im Ensemble.

Fazit

Für mich als Akkordeonistin ist die Kreativität in der Kammermusik und den Konzertlesungen eine ständige Quelle der Inspiration. Sie ermutigt mich, meine technischen Fähigkeiten zu kombinieren mit meiner künstlerischen Intuition und die Interaktion mit anderen Musikern und Künstlern zu nutzen. Letztendlich ist es diese kreative Reise, die das Musizieren so erfüllend macht. Jedes Konzert und jede Probe sind eine Gelegenheit, nicht nur Musik zu machen, sondern auch Geschichten zu erzählen und Emotionen auszudrücken – eine Kunstform, die sowohl uns als Musiker als auch unser Publikum tief berührt.

Back AGAIN – Die neue Saison geht los!

Zurück aus der Sommerpause und ich freue mich riesig auf die neue Saison. Neben den Programmen „TodGlücklich“ und „Was wäre, wenn Weihnachten …?“, die habe ich noch einige andere super coole Projekte vor, von denen ich Euch in der nächsten Zeit berichten darf.

An dieser Stelle zwei Veranstaltungstipps:

„TodGlücklich“ ist wieder dabei und gastiert gleich als erstes in Ludwigsburg:

Eine weitere Veranstaltung, die mir sehr am Herzen liegt, findet am 11.10.2024 in der Leonhardskirche statt:

Hier werde ich die Worte, Gedanken und Begegnungen musikalisch begleiten.
Ihr seht, ich habe einiges vor. Mehr gibt es beim nächsten Mal.

#BackAgain #Neustart #NachDerSommerpause #VollerEnergie #SpannendeZeiten

und noch einmal … Cabaret

Nachdem wir die Dernière in dieser Spielzeit für dieses wunderbare Stück von John Kander im Staatstheater/Stuttgart schon gefeiert hatten, gibt es nun doch noch eine Gelegenheit: Am 6.7.2024 um 19:30! Ich freu mich riesig 🙂

Alle Infos gibt es hier Cabaret im Staatstheater Stuttgart

Mutig und klug – Der PODCAST

Vielleicht weiß der eine oder die andere von Euch, dass ich gemeinsam mit der wunderbaren Vera Lyko seit drei Jahren einen Podcast mache: Mutig-und-Klug!.



Und jetzt ist es soweit: Die finale Folge der vierten Staffel ist da! 🥰 Und es ist … ein LABERPODCAST!

Was ist ein Laberpodcast? 🎙️🔈
👉🏻 Eigentlich etwas, dass wir nie machen wollten. Aber jetzt nach vier Staffeln ist es einfach mal Zeit, Euch hinter die Kulissen schauen zu lassen. Deshalb gibt es jetzt eben die finale Folge, die uns einfach sowas von Spaß 🤩 gemacht hat. ♥️ Ganz lieben Dank, Vera Lyko , für die fantastische Reise 🧳!
Ihr erfahrt einiges über uns und was uns antreibt in dem, was wir tun. Vieles über spannende Folgen und Persönlichkeiten. Und auch etwas über nackte Männer auf Balkonen (aber das nur am Rande🤣). Eben ganz ungefiltert 💐.

Ach ja, und dann gibt es jetzt – brandneu – auch einen Newsletter von uns. Und der ist natürlich ein absolutes Must-Have 😃

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Mutig-und-Klug – Die aktuelle Folge.

Und dann noch … REMINDER M22

Am Samstag(morgen) feiert M22, die Reihe der Stuttgarter Markuskirche, mit einer Jubiläumsveranstaltung in der Gärtnerei Schuler in Stuttgart Süd ihr 20-jähriges Bestehen mit Lyrik und Musik. Ich freue mich auf Euch.

Um 19:00 geht es los.

M22 – Lyrisch-Musikalisches im Juni

M22 feiert Jubiläum. M22, das ist eine Veranstaltungsreihe in der Stuttgarter Markuskirche. Untertitel ist „Was uns angeht“. In dieser Reihe, die in jedem Monat am 22. stattfindet, gibt es Konzerte, Lesungen, aber auch Vorträge über aktuelle Themen, Politisches, Wissenschaftliches und vieles mehr. Sogar eine Banane war schon einmal titelgebend für einen Abend.

Und dieses Event, das für viele im Stuttgarter Süden und darüber hinaus inzwischen als fester Termin in den Kalender gehört, feiert seinen 20. Geburtstag. Das wird natürlich gefeiert: Mit einer ganz besonderen Veranstaltung in der Gärtnerei Schuler am 22. diesen Monats.

Ein musikalisch-lyrischer Abend mit Blumenduft, Jutta Schöllhammer und Roland Martin. Zu wunderbaren, heiteren, ernsten und manchmal auch nachdenklichen Texten gestalte ich den musikalischen Raum. Im Anschluss seid Ihr herzlich eingeladen, noch ein bisschen zu verweilen, ein Glas Sekt zu genießen und mit uns und einander ins Gespräch zu kommen.

Ich freue mich auf Euch!

was macht der Mai?

Dieser Monat hat erneut mit Cabaret begonnen. Für mich zum letzten Mal in dieser Spielzeit. Für alle, die dieses wunderbare und hochaktuelle Stück noch nicht gesehen haben, gibt es vor der Sommerpause noch eine Vorstellung am 1.6. TRAILER. Den Akkordeonpart spielt dann Anne-Maria Hölscher.