„Violentango“ von Astor Piazzolla ist ein Stück voller Energie, Leidenschaft und Tiefe. Es vereint alles, was den Tango Nuevo ausmacht: treibende Rhythmen, ausdrucksstarke Melodien und eine emotionale Intensität, die uns Musikerinnen sofort in ihren Bann gezogen hat.
Warum Violentango?
👉 Ein Stück mit Geschichte: Piazzolla komponierte „Violentango“ in den 1970er-Jahren, in einer Phase des Wandels – persönlich und musikalisch. Es spiegelt den Bruch mit dem traditionellen Tango wider und markiert den Beginn einer neuen Ära: den Tango Nuevo.
👉 Emotion und Kraft: Das Stück kombiniert eine fast marschartige Rhythmik mit Melodien, die gleichermaßen kraftvoll und melancholisch sind. Es ist ein perfektes Beispiel für Piazzollas Fähigkeit, Musik gleichzeitig dramatisch und innovativ zu gestalten.
👉 Für uns persönlich: Violentango symbolisiert, warum wir Musik machen: Es geht um die Verbindung von Kraft und Emotion, um Leidenschaft und das Streben, Traditionen neu zu denken. Dieses Stück darf auf unserer CD nicht fehlen – es ist ein Meilenstein unseres Repertoires.
Unser Zugang zu Violentango 🎻🎹
Klangliche Vielfalt: Auf der Klarinette und dem Akkordeon kommen die rhythmischen und melodischen Kontraste besonders gut zur Geltung.
Improvisation: Wir haben Piazzollas Stück unseren eigenen musikalischen Ausdruck verliehen, indem wir immer wieder mit dem Material spielen.
💡 Ein Highlight: Das Zusammenspiel aus pulsierendem Rhythmus und schwebender Melodie schafft eine klangliche Spannung, die uns immer wieder fasziniert.
📢 Sei gespannt auf unsere Interpretation von Violentango auf unserer neuen CD – wir können es kaum erwarten, diese Energie mit Euch zu teilen!
Jean Françaix war ein Komponist, der in den musikalischen Strömungen des 20. Jahrhunderts seine ganz eigene Stimme fand – eine, die die alte Tugend geistreicher Unterhaltung mit einer Leichtigkeit und Virtuosität verband, die ihresgleichen sucht. Sein „Tema con Variazioni“, 1974 als Prüfungsstück für die Klarinettenklassen am Pariser Konservatorium komponiert, ist ein Paradebeispiel für diese Haltung: ein Werk voller Eleganz, Witz und aberwitziger technischer Herausforderungen, das dennoch niemals seine charmante Leichtigkeit verliert.
Ein Prüfungsstück mit brillanter Virtuosität
Wie ähnliche Klarinettenwerke von Debussy oder anderen französischen Komponisten wurde Françaix’ „Tema con Variazioni“ als „Morceau de Concours“ geschrieben – ein Prüfungsstück, das technische und musikalische Anforderungen auf höchstem Niveau verbindet. Die Virtuosität des Stücks knüpft an die Tradition der „Variations brillants“ des 19. Jahrhunderts an, zeigt jedoch zugleich Françaix’ unverkennbaren Stil: humorvoll, brillant und immer nahbar.
Das Stück beginnt mit einem klaren, melodischen Thema, das mit seiner schlichten Eleganz die Basis für eine Reihe von Variationen bildet. Jede Variation ist eine eigene Miniaturwelt, die zwischen tänzerischen Rhythmen, verspielten Dialogen und lyrischen Ausbrüchen oszilliert. Für unser Duo – Klarinette und Akkordeon – bietet diese Struktur die Möglichkeit, nicht nur die technischen Anforderungen zu erfüllen, sondern auch die vielfältigen Klangfarben und Charaktere des Stücks lebendig werden zu lassen.
Der Geist eines „verrückten Hutmachers“
Françaix’ eigene Beschreibung seines Wesens – die Mischung aus ruhigem Gemüt und feurigem Temperament – spiegelt sich im Charakter dieses Werkes wider. Die Variationen wirken wie aus der Werkstatt eines verrückten Hutmachers: verspielt, überraschend und voller kreativer Wendungen. Diese Kombination aus Eleganz und schelmischem Humor ist es, die uns bei der Arbeit an diesem Stück besonders fasziniert.
Für das Akkordeon eröffnet sich hier eine reizvolle Herausforderung: Françaix‘ ursprüngliche Klavierstimme, die oft tänzerische Präzision und feine Nuancen verlangt, wird durch das Akkordeon zu einer atmenden, lebendigen Klangwelt. Es ergänzt die Klarinette nicht nur als Begleiter, sondern tritt in einen spielerischen Dialog mit ihr.
Zeitgenössisch, leicht und dennoch tiefgründig
Françaix selbst schrieb, dass er beim Komponieren nicht den „gedanklichen Autobahnen“, sondern lieber den „Waldwegen“ folgte. Diese Herangehensweise macht „Tema con Variazioni“ zu einem Werk, das trotz seiner Leichtigkeit eine tiefe künstlerische Aussage enthält. Es zeigt, dass zeitgenössische Musik unterhaltsam und zugänglich sein kann, ohne dabei an künstlerischem Wert zu verlieren.
Unser Ziel als Duo ist es, diese Balance in unserer Interpretation zu bewahren:
• Die Klarinette trägt den melodischen Ausdruck, erzählt Geschichten voller Wärme und Virtuosität.
• Das Akkordeon ergänzt mit einem breiten Spektrum an Klangfarben, von tänzerischer Begleitung bis zu orchestralen Texturen.
Warum „Tema con Variazioni“ auf unserer CD?
Dieses Werk ist mehr als nur ein Prüfungsstück – es ist ein Stück musikalischer Lebensfreude, eine Hommage an die Kunst der Unterhaltung und zugleich eine Demonstration virtuoser Meisterschaft. Françaix schrieb es mit einem Augenzwinkern, aber auch mit dem tiefen Respekt vor der Klarinette und ihrer Vielseitigkeit.
Für uns ist es ein Stück, das das Publikum nicht nur beeindruckt, sondern auch berührt. Es passt perfekt zu unserer Mission: zeitgenössische Musik mit hochwertiger Unterhaltung zu verbinden und dabei immer wieder ein bisschen verrückt zu sein – so wie Françaix selbst.
Mit unserer Besetzung wollen wir dem Werk eine neue Perspektive verleihen, ohne den Geist seiner ursprünglichen Widmung zu verlieren. Wir freuen uns darauf, die humorvolle, elegante und virtuose Welt von „Tema con Variazioni“ auf unsere CD zu bringen – als Hommage an Jean Françaix, an Jacques Lancelot und an die unendlichen Möglichkeiten der Musik.
Manuel de Falla, einer der großen Vertreter der spanischen Musik, hat in „El amor brujo“ nicht nur die Seele Andalusiens eingefangen, sondern auch die tiefen emotionalen und kulturellen Wurzeln seiner Heimat zelebriert. Ursprünglich 1915 als Flamenco-Inszenierung konzipiert, erfuhr dieses Werk im Laufe der Jahre zahlreiche Überarbeitungen, bis es schließlich in seiner heute bekannten Form als einaktiges Ballett weltweit berühmt wurde.
Die Auswahl, die wir präsentieren, basiert auf einer Auswahl der ikonischen Szenen dieses Balletts und führt die Zuhörer*innen durch die düstere, leidenschaftliche und mystische Handlung.
Ein Blick in die Handlung: Liebe, Tod und Ritual
Im Zentrum von „El amor brujo“ steht die Geschichte von Candela, einer jungen Zigeunerin, die sich in einen anderen Mann verliebt hat, aber vom Geist ihres verstorbenen, ungeliebten Gatten verfolgt wird. Um sich von seinem Einfluss zu befreien, vollführt sie gemeinsam mit anderen Zigeunerinnen einen magischen Tanzritus, der schließlich den Geist vertreibt und ihn im Feuer vergehen lässt.
Die Suite greift die wichtigsten musikalischen Höhepunkte dieser Erzählung auf und verwandelt sie in ein faszinierendes Erlebnis voller Dramatik und Leidenschaft.
Die Suite – Eine Reise durch Feuer und Magie
Die Suite beginnt mit einer packenden Introduktion, die die düstere, mystische Atmosphäre des Werks einleitet. Die markanten Rhythmen und melodischen Wendungen evozieren die Geheimnisse und das Schicksal, das über Candela schwebt. Bereits hier spürt man die Einflüsse andalusischer Folklore, die De Falla meisterhaft in eine sinfonische Sprache übersetzt hat.
Im „Tanz des Schreckens“ schildert de Falla die Qualen Candelas, die vom Geist ihres verstorbenen Mannes heimgesucht wird. Rasende Rhythmen und hektische Figuren prägen diese Szene, die von Angst und Unruhe erfüllt ist. In der Suite entfaltet sich hier eine dramatische Intensität, die die Zuhörer*innen mitreißt.
De Falla: Ein Meister der andalusischen Klangwelt
Manuel de Falla, geboren im südspanischen Cádiz, brachte die kulturelle Vielfalt Andalusiens in seinen Werken zum Ausdruck. Er verband die Rhythmen und Melodien der spanischen Folklore mit den klanglichen und harmonischen Mitteln der klassischen Musik seiner Zeit. „El amor brujo“ ist ein Paradebeispiel für diese Verbindung: ein Werk, das die düstere Mystik und das feurige Temperament der andalusischen Kultur in einer universellen, zugänglichen Sprache erzählt.
Warum „El amor brujo“ auf unserer CD?
Die Suite aus „El amor brujo“ passt perfekt zu unserer Mission, Musik mit einem emotionalen und kulturellen Kern zu interpretieren.
• Die Klarinette und das Akkordeon bringen die Seele dieses Werks mit ihrem breiten Klangspektrum auf eine besondere Weise zur Geltung: von der lyrischen Intimität bis zur entfesselten Virtuosität.
• Es ist ein Werk, das Geschichten erzählt – von Liebe, Verlust und Befreiung – und dabei durch seinen einzigartigen musikalischen Stil sowohl berührt als auch begeistert.
• Mit seiner Mischung aus Drama, Leidenschaft und andalusischer Seele ist diese Suite ein Meisterwerk, das für sich spricht und doch Raum für eine individuelle Interpretation lässt.
Unser Ziel ist es, die Energie und Magie dieses Werks einzufangen und den Hörer*innen eine klangliche Reise durch Feuer, Liebe und Mystik zu bieten – eine Hommage an Manuel de Falla und seine Liebe zur Musik Andalusiens.
Am vergangenen Wochenende durften wir – Elke Bürger (Klarinette) und ich (D’Ané) – bei der Südmusik in Stuttgart zu Gast sein. Eine Veranstaltung, die nach mehrjähriger Pause endlich wieder stattfand und nicht nur Musiker:innen des Stuttgarter Südens zusammenbrachte, sondern auch unterschiedlichste Stilrichtungen, Besetzungen und Epochen vereinte.
Ein besonderes Konzert im Stuttgarter Süden
Die Südmusik wurde einmal mehr zu einem Abend voller inspirierender Begegnungen. Hier treffen sich nicht nur Künstler:innen, sondern auch musikalische Welten: Klassik und moderne Klänge verschmelzen zu einem einzigartigen Konzerterlebnis.
Für uns war es eine große Freude, Teil dieses Abends zu sein – gemeinsam mit vielen weiteren Musiker:innen, die mit Leidenschaft und Spielfreude das Publikum begeisterten. Die Vielfalt der Beiträge machte das Konzert zu einer wahren Entdeckungsreise durch Klangfarben und Stimmungen.
Musik, die verbindet und inspiriert
Es ist selten, dass man in einem Konzertabend so viele unterschiedliche Facetten der Musik erleben darf – genau das macht die Südmusik so besonders. Die Atmosphäre war geprägt von Neugier, Offenheit und echter Begeisterung. Musik, die berührt und verbindet, ließ den Raum erklingen und brachte nicht nur die Künstler:innen, sondern auch das Publikum zusammen.
Ein Abend, der nachklingt
Als wir nach unserem Auftritt in die strahlenden Gesichter des Publikums blickten, wussten wir: Die Südmusik hat gefehlt – und sie war zurück! Ein Konzert, das bereichert, Menschen zusammenführt und einen warmen musikalischen Lichtstrahl in den Winterabend schickte.
Wir danken neben Annette Schütz, Lukas Nagel und Beate Martin für die Organisation dieses besonderen Abends auch der wunderbaren Jutta Schöllhammer, die immer eine ganz besondere Rolle für die Einzigartigkeit dieses Events einnimmt – mehr sei an dieser Stelle nicht verraten -, und freuen uns, dass die Südmusik wieder ihren festen Platz im Stuttgarter Süden gefunden hat. Bis zum nächsten Mal – wir freuen uns schon!🎵✨
Warum Klarinette und Akkordeon? Diese Frage höre ich oft. Für Elke und mich ist die Antwort einfach: Unsere Instrumente ergänzen sich wie zwei Stimmen, die miteinander singen.
👉 Die Magie dieser Kombination:
Klarinette: Ihr warmer, singender Ton bringt Melodien zum Strahlen.
Akkordeon: Es verleiht Tiefe und Harmonie, mal sanft wie ein Atemzug, mal kraftvoll wie ein Orchester.
💡 Was unsere Musik besonders macht: Unsere Arrangements schreiben wir meist selbst. Wir nehmen uns die Freiheit, traditionelle Stücke neu zu interpretieren – immer mit unserer eigenen Handschrift.
📢 Erlebe die einzigartige Verbindung von Klarinette und Akkordeon – bald auf unserer neuen CD!
Es ist immer etwas Besonderes, ein Teil der Südmusik zu sein – und ich freue mich schon jetzt riesig darauf, wieder dabei zu sein! 💫
Dieses Mal bin ich mit D’Ané (mehr zu uns hier) dabei – in der besonderen Besetzung Bassklarinette und Akkordeon. Eine Kombination, die mit ihren warmen, tiefen Klängen und expressiven Nuancen eine ganz eigene musikalische Magie entfaltet.
Südmusik – Klangvielfalt im kreativen Süden Stuttgarts 🎶✨
Südmusik ist mehr als eine Konzertreihe – sie ist ein kreatives Treffen von Musikerinnen aus dem Stuttgarter Süden, einem Viertel, das für seine lebendige Kunstszene und inspirierende Vielfalt bekannt ist. Hier kommen Künstlerinnen verschiedenster Stilrichtungen zusammen, um die ganze Bandbreite musikalischer Ausdrucksformen zu zeigen.
💫 Ein Abend, der überrascht und verbindet Von feinen kammermusikalischen Klängen bis hin zu experimentellen Sounds – Südmusik steht für Offenheit, Spielfreude und kreative Begegnungen. Jede Veranstaltung bringt neue Konstellationen auf die Bühne, die das Publikum mit unerwarteten Klangfarben und außergewöhnlichen Interpretationen begeistern.
📅 Wann & Wo? 16.02.2025, 18:00, Paul-Fischer-Haus, Zellers. 31, Stuttgart Alle Infos zur Veranstaltung findet Ihr hier: 👉 Südmusik Stuttgart
Kommt vorbei, lasst Euch inspirieren und genießt einen Abend voller Musik! Ich freue mich auf Euch! 🎶😊
Für Elke und mich ist Musik nicht nur ein Beruf – sie ist unser Lebenselixier. Jedes Stück, das wir auswählen, hat eine Geschichte, die uns beide berührt.
👉 Was uns antreibt:
Emotion: Wir wollen, dass unsere Musik Herz und Seele erreicht.
Vielfalt: Klassik, Tango, Filmmusik – unsere Inspiration kennt keine Grenzen.
Verbindung: Unsere Konzerte sind Begegnungen, bei denen wir die Zuhörer in unsere Klangwelt mitnehmen.
💡 Unser Ziel: Wir möchten auf unserer CD genau das einfangen: Diese Magie, die entsteht, wenn Akkordeon und Klarinette miteinander sprechen.
📢 Welches Musikgenre berührt Dich am meisten? Lass uns wissen, welche Stücke Du auf unserer CD hören möchtest!